Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vampirkiller Derek Bliss erhält den Auftrag, eine Jagdtruppe für einen Einsatz im Norden Mexikos zusammenzustellen. Doch immer, wenn Derek einen potentiellen Kandidaten aufsucht, ist dieser bereits von der geheimnisvollen Vampirfrau namens Una ermordet worden. Una lebt in den unterirdischen Verliesen einer verfallenen Festung im Nirgendwo und verbreitet nicht nur dort Angst und Schrecken. In Ermangelung erfahrener Kämpfer scharrt Derek lediglich ein paar Amateure um sich, um gegen Una in den Kampf zu ziehen...

Nicht ganz so stilistisch glatt wie John Carpenters „Vampire“ kommt dieses Quasi-Remake aus der Hand und Feder von Tommy Lee Wallace, der ja auch kein Unbekannter mehr ist, daher; verbreitet aber ebenso sehr Spaß wieder dieser. Ernst nehmen darf man den gleichsam splatterigen „Vampires: Los Muertos“ so und so nicht, denn ohne die eingearbeitete Ironie wäre Rockgitarrist Jon Bon Jovi wohl kaum bereit gewesen, über so viele Leichen zu gehen. Größter Unterschied zum o. g. Vorbild ist allerdings, daß Tommy Lee Wallace eindeutig zum Trah tendiert und die handelsüblichen Riten des Vampirfilms nicht mit John-Wayne-Mystik verklärt. Das melancholische Ende passt gut in die heutige Zeit und reflektiert die seit „The Forsaken“ gängige These, daß Vampirismus einer Krankheit gleichzusetzen ist, die behandelt werden kann. Auf Video und DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Des weiteren mit Cristián de la Fuente, Arly Jover, Darius McCrary u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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