Nach dem Unfalltod von Frau und Kindern macht Paul Carver Urlaub in Marokko. Bereits auf dem Hinflug wird er von Wahnvorstellungen gepeinigt. Diese verschlimmern sich, als Paul jene Ausgrabungsstätten besucht, die sein Bekannter Otto Gunther leitet. Kein Wunder, denn Paul gerät unter den Einfluss einer unsterblichen Vampir-Prinzessin, die des Nachts eine alte Palastruine heimsucht und die nun scharf auf den einsamen Witwer ist...
„Der Todesengel“ ist ein skurriler B-Film, der den Beteiligten einen Urlaub in Marokko gebracht hat und dem Zuschauer Ärger im Bauch. Die Handlung – soweit man das Wirrwar an unzusammenhängend wirkenden Szenen überhaupt so nennen kann – ist selten dämlich und noch dazu völlig unspektakulär aufgebaut, denn das Ganze hätte man nämlich ohne das touristische Füllmaterial in gut und gerne 30 Minuten präsentieren können (was sicherlich weit besser gewesen wäre!). So aber quält man sich durch eine schlampige Inszenierung, die irgendwie nicht enden will. Doch selbst die treuesten Fans von 60er-Jahren-Trash-Granaten werden an Frederic Goodes „Der Todesengel“ keine richtige Freude haben, denn dazu fehlt sogar der unfreiwillige Humor. Bierernst versinkt dieser Streifen im Bodensatz des Horrorfilmgenres. Im TV unmaskiert (normal: 1,66:1). Mit William Sylvester, Aliza Gur, Diane Clare, Edward Underdown u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin