Rasputin, ein trinkfester und sexgieriger Mönch, wird aus seiner Klostergemeinschaft ausgestoßen. Er wandert nach Sankt Petersburg und macht dort die Bekanntschaft der schönen Sonja, der Gouvernante des Zaren-Sprößlings. Über einen fingierten Unfall von Sonjas Schutzbefohlenem gelangt Rasputin an den Hof des Zaren. Durch Hypnose und Zauberei gewinnt Rasputin schnell an Einfluß, wird aber letztendlich von einem, der ihn durchschaut, umgebracht.
Don Sharp, der im selben Jahr mit „Ich, Dr.Fu Man Chu“ eine weitere Mischung aus Historien- und Horrorfilm auf den Weg gebracht hat, konzentriert sich hier ganz auf eine verklärte Mystifikation der Figur Rasputins. In den bewährten Sets der Hammer-Films-Studios verleiht Christopher Lee der Titelrolle eine Aura des Übernatürlichen, so daß man seinen Rasputin durchaus als horrible Person bezeichnen kann. Da aber die wahre Geschichte um den russischen Mönch nicht allzu viel an Blut und Gewalt hergibt, muß der Horrorfan einige Längen in Kauf nehmen. Dramaturgische Pausen sind dann auch sinnigerweise mit Tanznummern aufgefüllt. „Rasputin, the mad Monk“ ist bisher nicht nach Deutschland gekommen. Das UK-Video ist cropped. Des weiteren mit Barbara Shelley, Richard Pasco, Francis Matthews u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin