3D-Review
Nick O’Bannon und seine Freunde wollen sich bei einem Stock-Car-Rennen amüsieren. Da hat Nick die Vision eines fatalen Unfalls auf der Strecke, der zu einer makabren Kettenreaktion führt, bei der viele Mensche sterben – so auch seine Freundin Lori. Schnell verlässt man die Tribüne und schon wenige Sekunden später passiert es wirklich. Doch wer nun glaubt, dem Tod entronnen zu sein, der irrt, denn der Tod hat immer einen Plan…
Jetzt und hier von Ermüdungserscheinungen innerhalb der „Final Destination“-Serie zu schreiben, ist eigentlich unfair, denn seit Teil 1 hat sich kaum etwas am Schema F der Handlung geändert, oder? Und dennoch: sei es nun das allzu überzogene, von mächtigen Zufällen geleitete Unfälle-passieren-immer-und-überall-Szenario oder die etwas billig dreinschauenden CGI-Effkte – „Final Destination 4“ ist immer noch okay anzusehen, bietet allerdings aber kaum noch wirklich schwarzen Humor, Frische oder gar eine gewisse Originalität innerhalb der längst vertrauten Filmreihe. Auch das schnelle Pushen als 3D-Film zeigt, dass man der eigenen Kraft nicht mehr so richtig trauen konnte. So hangelt sich Regisseur David R. Ellis mehr oder weniger solide von Höhepunkt zu Höhepunkt, lässt es dreidimensional recht gewaltig splattern und tut einfach mal so, als wenn man eine Einkaufsliste abhakt – nur eben, dass hier nicht mehr ganz so kreativ gestorben wird wie in den drei Teilen zuvor. Wer’s mag, dem wird’s trotzdem gefallen. Bildformat 2,35:1 und auf BD mit funktionierenden 3D-Effekten, die den eigentlichen Spaß von „Final Destination 4“ ausmachen. Tiefenstaffelung und Pop-Outs sind über dem Durchschnitt. Mit Bobby Campo, Shantel Van Santen, Nick Zano, Haley Webb u. a.
Anmerkung: 2012 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin