Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Martha Fulton ist ein schrecklich zänkisches und vor allem psychotisches Weibsbild. Sie terrorisiert ihren Ehemann Forrest ebenso gerne, wie sie ihre sechzehnjährige Tochter Amy als kleines Kind behandelt. Doch am schlimmsten ist es, wenn sich Martha im Négligé vor Fremden zeigt. Wehe dem, der sie abweist, denn dann wird Martha zur eiskalten Mörderin. Doch der treue Forrest beseitigt jede Spur und danach zieht die Familie halt wieder einmal um.

Dieser Direct-to-Video-Streifen ist ein ziemlich kranker Psychothriller. Krank deshalb, weil die Wahnsinnstaten von Martha distanz- und kommentarlos dargestellt werden. Daß dabei auch noch reichlich Blut fließt, dürfte bei einer solchen unabhängigen Produktion logisch sein. Fast grenzenlos sadistisch ist der Mord an einer Psychiaterin, bei der eine Ratte mittels Feuer dazu gebracht wird, sich durch die Eingeweide des noch lebenden Opfers zu fressen– eine Idee, die übrigens aus Sergio Corbuccis Italo-Western „Laßt uns töten, Companeros“ (aka „Zwei Companeros“) stammt. Auf der technischen Seite bietet „Epitaph“ (zu deutsch: Grabschrift) nichts, was man nicht bereits aus ähnlich billig heruntergekurbelten Genrebeiträgen kennt. Mit Natasha Pavlova, Delores Nascar, Jim Williams, Flint Keller u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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