Mrs. Slater hat vor zwanzig Jahren einen derangierten Sohn zur Welt gebracht. Heute betreibt sie ein Mädchenpensionat und der Sohn ist dort in einer Dachkammer eingesperrt. Als Mrs. Slater durch einen grausamen Scherz der Mädchen ums Leben kommt, bricht der Sohn aus und nimmt Rache an Katherine, Vicki, Liz und ihren Freunden…
Routinierter Maniac-on-the-Loose-Streifen, der sich aus dem reichlichen Fundus vorgegebenen Teenager-Horrors à la „Halloween– Die Nacht des Grauens“ bedient. Regisseur Mark Rosman, ein Schützling von Brian de Palma, arbeitet stilsicher, kann dem abgenutzten Slasher-Subgenre aber keine neuen Impulse verleihen. Die Morde sind recht graphisch und streckenweise ziemlich sadistisch, was wohl ein Grund dafür sein dürfte, daß „House on Sorority Row“ bisher nicht in Deutschland erschienen ist. Im Gegensatz zu den anderen Schlitzer-Streifen fällt hier auf, daß die Mädchen nicht einfach nur blond, doof und dickbusig sind, sondern allesamt als skrupellos, gerissen und zynisch dargestellt werden, die sogar den Tod der Mrs. Slater verheimlichen und die Leiche beseitigen. Mit Kathryn McNeil, Eileen Davidson, Christopher Lawrence, Janis Zido u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin