Der irre Maler und Bildhauer Tiller bringt mit Hilfe eines stark behaarten Faktotums (deshalb: der „Wolf“) einige hübsche Frauen in seine Gewalt. Aus den Köpfen der ermordeten Mädchen formt er seine Skulpturen. Die beiden Detektivinnen Diana und Regina können dem Täter das Handwerk legen.
In gewohnt schundiger Manier kopiert Jess Franco so ziemlich alles von „A Bucket of Blood“ (USA 1959, Regie: Roger Corman) bis „Augen der Angst“, wobei zuweilen die Zitate recht treffend eingesetzt werden. Trotzdem kränkelt der Film an der letztklassigen Regiearbeit und den nicht gerade oscarverdächtigen Schauspielern. Zudem hat es Franco nicht verstanden, mit den Schablonen des Genres zu hantieren und eine einigermaßen spannende Handlung zu zimmern. Neben „Necronomicon– Geträumte Sünden“ und „Küß mich, Monster“ ist dies der dritte Teil der sogenannten Aquila-Trilogie, benannt nach der produzierenden Firma Adrian Hovens. Was diesen ehemaligen Heimatfilmliebling der Nation dazu getrieben haben mag, solche Filme in Auftrag zu geben, das mag nur die dunkle Seite seiner Seele wissen. Früherer Kinotitel: „Sadisterotika– Rote Lippen“. Mit Janine Reynaud, Rossana Yanni, Adrian Hoven, Chris Howland u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin