Der Ort der Handlung: ein beliebtes Autokino. Die Opfer: knutschende Kids, keifende Weiber. Das Mordwerkzeug: eine überdimensionale Machete. Dies alles weiß die Polizei; nur den Täter, den kennt man nicht, weil er immer wieder im Dunkel der Nacht verschwinden kann. Steckt der Kinobesitzer dahinter, dessen Lichtspielhaus durch die Mordserie bekannt geworden ist?
Kleiner, leicht zu unterschätzender Streifen, der schon damals gängige Formeln der späteren Splatterfilme aufzeigt und blutig umsetzt. Die teilweise recht harten Szenen haben zwar einfache Effekte, sind aber insgesamt sehr wirkungsvoll. Der Film ist dem geringen Budget entsprechend noch ganz ordentlich und ernsthaft inszeniert, lediglich die Sequenzen mit den Detektiven funktionieren nicht und stecken voller unfreiwilligem Humor. Andere Figuren hingegen sind liebevoll gezeichnet worden. Hierzulande ist „Drive-Inn-Killer“ kurioserweise verboten. Alternativtitel: „Das Autokino-Massaker“. Mit Jake Barnes, Adam Lawrence, Douglas Gudbye u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin