Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein Vampir erhebt sich aus dem Grab und fällt über ein junges Paar her, das sich gerade auf dem Friedhof herumtreibt. Der Mann wird getötet und die Frau brutal vergewaltigt(!). Aus dieser unfreiwilligen Verbindung wird ein vampirisches Baby geboren, das seine Mutter bereits an der Brust aussaugt. James wächst heran, hadert mit seinem Schicksal und macht sich als Erwachsener auf die Suche nach seinem wahren Vater, um ihn und sich zu töten…

Der formal etwas unausgegorene „Die Gruft des Grauens“ hat zwar eine bizarre Geschichte mit ein paar starken Szenen zu bieten, ist aber insgesamt gesehen doch zu schwach geraten, um wirklich in die Hall of Fame des Horrors zu gelangen. Einige der etwas perverseren Motive waren zwar zur Entstehung weit ihrer Zeit voraus, doch gewinnt man den Eindruck, daß sie sich aufgrund der recht desolaten Machart nicht voll entfalten können. Vielleicht mag dies aber auch nur in der deutschen Fassung so sein, die das Prädikat „besonders zusammengeschustert und holprig“ verdient (vg. o.g. Laufzeiten). „Die Gruft des Grauens“ wird hierzulande gerne Leon Klimovsky zugeschrieben, was allerdings falsch ist. Alternativtitel: „Die Gruft der Dämonen“. Mit William Smith, Michael Pataki, Lynn Peters, Jay Adler u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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