Der lustige Abend, den einige Jugendliche in einem Kaufhaus ohne Wissen der Geschäftsleitung verbringen wollen, gerät durch den obligatorischen irren Mörder, der sich ebenfalls in dem Haus aufhält, zu einem wahren Horrortrip. Da heißt es dann aber nur noch: Verstecken und Maul halten, denn sonst verliert man sein Leben!
Obwohl der Film ungeniert bekannte Vorbilder plündert, ist dieser handwerklich solide Streifen aufgrund seines sparsamen „Leichenverbrauchs“ und des bizarr gestylten Homo-Mörders erwähnenswert. Die an den Tag gelegte Zurückhaltung bei der Darstellung der Morde spricht entweder für den guten Geschmack des Regisseurs oder aber für die Unfähigkeit der Special-Effects-Crew. Trotz aller inhaltlicher Bedenken ist der in Deutschland bisher nicht gelaufene „Hide and Go Shriek“ mitunter recht spannend und teilweise alptraummäßig gruselig. Mit Brittain Frye, Donna Baltron, George Thomas, Rebunkah Jones u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin