Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Während des amerikanischen Bürgerkrieges wird ein Südstaaten-Regiment grausam niedergemetzelt. Zwei Jahre später tauchen die getöteten Konföderierten wieder auf und überziehen das Land mit Terror und Gewalt. General Haworth, der glaubt, daß es sich nur um eine Gruppe versprengter Rebellen handelt, sendet Captain Harling mit seiner Truppe aus. Unter ihnen befindet sich der Gefangene Strayn, der durch das Sklavenmädchen Rebecca von einer dämonischen Kraft erfährt, die sich der Toten bemächtigt haben soll…

Mit „The Killing Box“ hält man einen bizarren Horrorfilm mit einem interessanten Background in den Händen, der noch über die Zombie-Mentalität von „Rebellen des Grauens“ hinausgeht und in die afrikanische Mystik abgleitet. Leider reißt der gesamte Film aber nicht so mit, wie es die schockierend-blutigen ersten Minuten vermuten lassen, in denen ungeschminkt mit harten Bildern die Grausamkeit des Krieges geschildert wird. George Hickenlooper hat sich zudem für eine Art der Inszenierung entschieden, die der eines Fernsehfilms sehr nahe kommt. Kein großes Kino also, aber dafür mal etwas anderes. Dem Vernehmen nach ist die jetzt vorliegende Fassung von „The Killing Box“ mit Nachdrehs durch die Produzenten versehen worden. Mit Adrian Pasdar, Ray Wise, Cynda Williams, Corbin Bernsen, Martin Sheen u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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