Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der 38fache Mörder Jack Frost ist auf dem Weg zu seiner Hinrichtung. Da wird das Gefängnisfahrzeug, mit dem er überführt wird, von einem LKW gerammt, der bio-genetisches Material geladen hat. Jack Frost bekommt die volle Ladung ab und mutiert daraufhin zu einem lebenden Schneemann, der seine Gestalt verändern und mit Eiszapfen um sich schießen kann. In einer beschaulichen Kleinstadt, die schon ganz aufs Weihnachtsfest eingestimmt ist, kommt es zu einem blutigen Schnee-Reigen...

"Jack Frost" kann und will auch gar kein ernstzunehmender Horrorfilm sein, denn dazu schrammt das Ganze zu nahe an einer feinsinnigen Genreparodie vorbei. Doch leider wird das vorhandene Potential aus Bild- und Wortwitz von einer Inszenierung eingeschränkt, die durch das Low-Budget-Ambiente der zugrundeliegenden Billig-Produktion gezeichnet ist. So hapert es nicht nur an guten F/X sondern auch an Schauspielern, denen man nicht unbedingt wünscht, Opfer des frostigen Killers zu werden. Nun ja, alles kann man halt nicht haben, und so sollte man "Jack Frost" so genießen wie er ist: als bizarres B-Movie, das sich über Serienkiller, FBI-Agenten und den ganzen Weihnachtsrummel lustig macht. Mit Chris Allport, Stephen Mendel, F. William Parker, Scott McDonald u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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