Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die alleinerziehende Sophie kehrt mit ihrem kleinen Sohn Klaus Berlin den Rücken und zieht zurück zu Vattern in ein niederösterreichisches Kaff. Dort wird die Legende vom „schwarzen Mann“, der unartige Kinder ins Jenseits befördert, gepflegt und tatsächlich ereignen sich innerhalb kürzester Zeit einige ominöse Todesfälle unter den Heranwachsenden des Dorfes. Sophie, die mal Ärztin werden wollte, macht erst illegale Obduktionen und sich danach auf die Suche nach dem „schwarzen Mann“...

Was soll man von einer deutschsprachigen TV-Horror-Film-Produktion halten, die im Titel sogar die Interpunktion vergisst? Ja, genau, ein großes Fragezeichen ist da angesagt, und richtig: Die Mischung aus sattsam bekannten Slasher- und Teenager-in-Suff-(äh, Angst)-Vorbildern will hier einfach nicht munden. Zu durchgekaut kommt die Story daher, die Darsteller kämpfen mit ihren profanen Dialogen und die Spannungsmache ist arg billig. Da passt dann natürlich auch, dass die Auflösung des Ganzen – inszenatorisch übrigens ohne Pepp – eh nur das altbekannte Schuld-und-Sühne-Thema bedient. Wie einfallslos. Immerhin versprüht „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ aber so etwas wie (oft leider unfreiwilligen) Humor; so heißt doch z. B. ein mysteriös erscheinender Arzt Herbert West! Im TV 16:9. Mit Luisa Katharina Davids, Jonas Laux, Heio von Stetten, Maximilian Harnisch u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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