Der New Yorker Polizeidetektiv Harry Griswold gerät während des Besuches eines Kabuki-Theaters in eine wilde Schießerei mit den Schergen eines korrupten Politikers, der die Macht an sich reißen will. Während des Shoot-Out stirbt ein japanischer Magier. Dieser kann jedoch noch seinen Geist Harry einhauchen. Fortan ist der Cop von einem guten Kabuki-Dämon besessen und verwandelt sich immer dann, wenn Not am Mann ist, in den japanischen Superhelden „Sgt. Kabukiman“.
Der Film ist– wie übrigens fast alles vom Regiegespann Herz/Kaufman -schwer einzuordnen: „Sgt. Kabukiman, N.Y.P.D.“ ist nämlich Fantasy, Horror, Action-Plotte und Komödie zusammen, ohne daß einer Genrerichtung der Vorzug gegeben wird. Alles wird überspitzt dargestellt, und kaum etwas wird ernst genommen. Den Bluteinlagen (F/X-Designer ist Pericles Lewnes) wird durch den Dreh ins Groteske die Härte genommen. Hinzu kommt der übliche Troma-Sarkasmus, und fertig ist der „Atomic Hero“-Verschnitt. Das originelle Vorbild wird dadurch aber trotzdem nicht erreicht. Ergebnis: oft albern und wenige Schocks. Mit Rick Gianasi, Susan Byun, Bill Weedan, Thomas Crnkovich u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin