Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Dr. Howard Vanard hat eine Maschine erfunden, mit der einem gehirngeschädigten Menschen neues Leben eingehaucht werden kann. Allerdings wandeln diese Personen dann nur noch als kontrollierbare Zombies umher. Elton Corey läßt die Tochter Vanards entführen, weil sein Sohn Joe solch eine Behandlung mal erhalten hat. Um die Verwirrung perfekt zu machen, gibt es da noch eine Bande von Juwelendieben, die sich des zombiehaften Joe Corey bedient, um ihre Raubzüge durchzuführen. Und mittendrin steht Polizei-Sergeant Cross, der die Fäden dieses vertrackten Falles zusammenführen soll.

Ebenso wirr wie die Handlung ist auch die Entstehungsgeschichte des vorliegenden waschechten Al-Adamson-Films. In bester Exploitation-Manier greift der US-Billigfilmer auf seinen schon 1965 entstandenen „Psycho-a-Go-Go“ zurück (ein Krimi um Juwelendiebe), der 1969 bereits mit zusätzlichen Szenen (in diesem Moment kam erst John Carradine hinzu) versehen worden ist (= „The Fiend with the Electronic Brain“), packt weiteres Füllmaterial mit seiner Ehefrau Regina Carrol und Kent Taylor dazu, und fertig ist 1971 „The Man with the Synthetic Brain“ (aka „Blood of Ghastly Horror“). So ist es also kein Wunder, daß der Zuschauer weder eine Identifikationsfigur noch einen roten Faden findet. Doch das dürfte eigentlich nur ein „normales“ Publikum stören, denn ansonsten ist der Film eine wahre Schatztruhe voller abgefahrener Ideen, stereotyper Situationen und kongenialer Beschränktheit. Trash-Fans dürften sich also dank der Stilvielfalt und den unglaublichen Szenenabfolgen herzhaft amüsieren. Deshalb sehenswert. Mit Regina Carrol, Roy Morton, John Carradine, Kent Taylor, Tracey Robbins, Kirk Duncan u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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