Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Wildhüterin Julie wacht in den Rocky Mountains über die Bären in ihrem Reservat. Als ein psychopathischer Jäger in diese Idylle einbricht und nicht nur die Bären sondern auch Julies Kollegen und einige ihn verfolgende FBI-Beamte abschlachtet, wird die Jagdsaison im wahrsten Sinne des Wortes eröffnet: Julie, selbst gerade von einer Schußwunde genesen, lässt sich von dem indianischen Cop Rollins ausbilden, um den Jäger höchstpersönlich hoch in den Bergen zur Strecke zu bringen...

Vor gut zwanzig Jahren, als Frauen noch nicht als Heldenfiguren en vogue waren, hätte man solch einen Selbsjustiz-Film glatt Charles Bronson auf den Leib geschrieben. Heute darf die attraktive Mädchen Amick erst leiden und dann kaltblütig den Revolver schwingen – und zwar in einem Surrounding, welches ganz stark an den Original-„Rambo“ erinnert. So können dann jeweils das erste und letzte Viertel mühelos an die guten alten „Beim Sterben ist jeder der Erste“-Zeiten anknüpfen und eine Backwood-Atmosphäre heraufbeschwören, die durch die gute Kameraarbeit in der Wildnis unterstrichen wird. Leider hapert es aber bei Richard Martins Inszenierung an dem etwas lahm geratenen Mittelteil, der eher konventionellen Krimi-Thrill als großes „Psycho“-Gehabe verspricht. Mitproduziert wurde „Wounded – Beute eines Psychopathen“ übrigens vom kanadischen Fernsehen. Auf DVD 16:9. Des weiteren mit Adrian Pasdar, Graham Greene, Richard Joseph Paul u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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