In der Gegend von Seattle geht ein Serienkiller um, der sich ab und an mit den Identitäten seiner Opfer schmückt. Nunmehr ist der Mann in die Haut von Collegelehrer Adam Terrel geschlüpft, der einen Ferienjob als Leuchtturmwächter angenommen hat, um in der Abgeschiedenheit der Küstenregion ein Buch zu schreiben. Terrel teilt sich seine Arbeit mit dem verkrachten Ex-Musiker Mike O’Connor, dessen Schwester Kate in der Gegend ein Fischerboot betreibt. Kate und Terrel kommen sich näher und Mike ahnt Böses...
Was soll man nur über einen Film schreiben, der so mittelmäßig und glatt ist wie dieser? In „Watchtower“ gibt es kein Bild und kein Motiv, welches man nicht schon x-mal woanders gesehen hat. George Mihalkas Inszenierung ist zudem so kompatibel mit der langatmigen Allerwelts-Serienkiller-Geschichte, daß man bereits am Ende der Titelsequenz ahnt, mit welcher „Überraschung“ das Ganze endet. Für Hauptdarsteller Tom Berenger scheint „Watchtower“ die willkommene Aufbesserung seiner Kasse bedeutet zu haben, denn er legt sich mächtig ins Zeug. Und dennoch merke: ein cooler Gitarren-Soundtrack und ein paar stimmige Küstenbilder machen noch keinen guten Psychothriller. Auf Video letterboxed (1,78:1). Des weiteren mit Rachel Hayward, Eli Gabay, Tygh Runyan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin