Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Einundzwanzig Jahre hat Albert wegen Mordes und Kindesentführung in einer geschlossenen Anstalt verbracht (siehe: „Höllenfeuer“). Nun ist er gegen den Rat seines behandelnden Arztes, Dr. Sachs, als geheilt entlassen worden. Sogleich macht sich Albert auf die Suche nach Annie, jenem Mädchen, welches er damals entführte. Sie verkörperte nämlich für ihn die reine Unschuld. Bei seiner Tour durch Los Angeles erlebt Albert jedoch nur Dreck und schnellen Sex. Klar, daß Albert da wieder zum Messer greift…

Zweiundzwanzig Jahre nach seinem „Höllenfeuer“, dessen Originaltitel „I Dismember Mama“ vielen Fans des Genres schon eher im Ohr klingen geblieben ist, beschäftigt sich Paul Leder noch einmal mit dem psychopathischen Mörder Albert, der auf seiner Suche nach Reinheit zum Mörder wird. Leider schockt das leicht pädophile Thema heute weitaus weniger als Anfang der 70er Jahre das prüde US-Publikum. Viel, viel derbere Serienkiller haben in der Zwischenzeit die Mattscheiben und Leinwände bevölkert, so daß dieses auch inhaltlich eher zurückhaltende Slasher-Picture kaum mehr vom Hocker reißt. Darüber hinaus mußte aufgrund der Produktion für einen US-Kabel-TV-Sender auf eine allzu grobe Darstellung der Morde verzichtet werden. O. g. Laufzeit ist ohne Endcredits. Mit John Savage, John Saxon, Kimberly Chase u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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