Die Newton Corporation, eine Firma für militärische Sicherheit, rüstet ein College mit dem N2K-Überwachungssystem aus. Newton Tochter Jo, die auf diese Schule geht und gerne in Papis Firmennetzwerk herumsurft, muss zusammen mit vier Freunden wegen einer Strafe übers Wochenende alleine auf dem Campus verweilen. Aus Frust lädt Jo aus dem Internet den Hacker-Virus „The Mangler“ herunter, der das N2K-System zu einer tödlichen Falle werden läßt...
Manchmal reicht es ja, sich für irgendeinen Schwachsinn einen guten Titel zu sichern, um Kasse zu machen. Warum man für diesen altbekannten Horrorstoff (vgl. „Killer im System“ und „Pulse“) aber genau jenen des bislang untypischsten Stephen-King-Filmes ausgesucht hat, ist mir ein echtes Rätsel. Auf jeden Fall hat „The Mangler 2“ mit dem Original von Tobe Hooper überhaupt nichts zu tun und unterbietet diesen noch in punkto Unausgewogenheit um Längen. Die durch und durch geklaute Handlung, die sich Drehbuchautor und Regisseur Michael Hamilton-Wright da so „ausgedacht“ hat, ist langweilig und überrascht höchstens durch die zurückhaltende Gewaltdarstellung. Lance Henricksen gibt eine launige Darstellung als Rektor, der zum Schluß „Virus“-ähnlich eine Mensch-Maschine gibt. Na toll! Des weiteren mit Chelse Swain, Phillipe Bergeron, Dexter Bell, David Christensen u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin