Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Durch Zufall gerät das Adressbuch der geschiedenen Terry Munroe in die Hände des Serienkillers Karl Hochmann, der immer nach dem gleichen System tötet: er geht die Namen in Adressbüchern durch. Bevor er jedoch auch bei Terry Munroe zuschlagen kann, wird er in einen Autounfall verwickelt, bei dem er stirbt. Sein Seele wandert auf unglaubliche Weise in den Hauptcomputer des Krankenhauses, in das er zuletzt eingeliefert wurde. Von dort aus macht er Jagd auf Terry und ihren Sohn Josh…

Obwohl man hinter dem deutschen Titel entweder ein Mafiaepos oder ein Geheimdienstthriller vermuten könnte und man mit Blick auf Regisseurin Rachel Talalay, die schon „Freddy’s Finale“ verbockt hatte, etwas skeptisch wird, darf man aufatmen: „Der Killer im System“ ist nämlich besser als gedacht. Zumindest wird dem Slashersyndrom eine Variante abgerungen, die in dem ähnlich gelagerten „Shocker“ von Wes Craven weitaus unernster abgehandelt wurde. Dennoch reichte es auch diesmal nicht für den großen Wurf, denn das Ende mit den vielen Virtual-Reality-Sequenzen erinnert doch zu sehr an „Der Rasenmäher-Mann“, um innovativ zu sein. Mit Karen Allen, Chris Mulkey, Ted Marcoux, Wil Hornef u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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