New Orleans. “No Pulse, No Problem”, so steht es auf der Visitenkarte von Privatdetektiv Dylan Dog, der die Halbwelt der Dämonen und Ghouls wie seine Westentasche kennt und dort mals als Vermittler tätig war. Doch diesen Job hat er eigentlich seit dem Tod seiner Freundin Cassandra durch eine Vampir-Gang an den Nägel gehängt. Nun aber wird sein Partner Marcus von einem Zombie-Hünen zerfleischt und dem Antiquitätensammler Ryan ein Kreuz gestohlen, mit dem man die Weltherrschaft des Dämons Belial herbeiführt – und schon ist Dylan Dog wieder mittendrin…
Natürlich ist „Dylan Dog – Dead of Night” die Adaption eines Comic und natürlich darf man „Dylan Dog – Dead of Night” schon wegen seiner offenkundigen Verweise in Richtung Parodie nicht bierernst nehmen. Und genau das macht an dieser soliden B-Movie-Produktion auch den Spaß an dem Ganzen aus: absurde Situationen, skurrile Typen und krude Einfälle kommen in einem actiongeladenen Mix daher, so dass man sich an Mark Goldblatts „Dead Heat“ erinnert fühlt. Inhaltlich geht es ein wenig wie zu alten „Kolchak“-Zeiten daher (inklusive Off-Kommentar – so wie es sich für einen zünftigen Hard-Boiled-Detektiv-Stoff gehört) und so wundert es nicht, dass man auf bekömmlich-leichte Weise, immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen, trotz umherfliegender Holzmantelgeschosse und (je nach Geschmack: sehr) sterilem CGI-Blutgespritze, unterhalten wird. Auf BD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Brandon Routh, Sam Huntington, Anita Briem, Peter Stormare u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin