Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der angehende Polizeischüler Johan Stahl wird wegen seiner Kombinationsgabe von Kommissar Erik Swahn angeheuert, um ihm bei der Suche nach einem Mörder, der seine Taten als Unfälle tarnt und immer ein kreisrundes Zeichen in der Nähe des Opfers hinterlässt, zu unterstützen. Als die Spur zu einer Gruppe von Studenten der Universität Uppsala führt, lässt sich Johan dort einschleusen, um verdeckt zu ermitteln. Schnell hat er das Vertrauen einiger Verdächtiger erschlichen und schneller als ihm lieb ist kommt er dem Täter gefährlich nahe...

Dieser ganz im Stile eines Wallander-Krimis konzipierte schwedische Psychothriller ist trotz einiger Versatzstücke aus der Mottenkiste des Spannungskinos der frühen 1970er-Jahre eigentlich kaum der Rede wert, denn die Tätersuche entpuppt sich hier – ganz im Gegensatz zu den ebenfalls von Martin Söder und Eric Donell hofierten Dario-Argento-Filmen aus eben jener Zeit – als ziemlich unspannend und nordisch spröde. Irgendwie plätschert die Handlung von „Das Zeichen des Mörders“ einfach nur geruhsam dahin und mündet in einem finalen 15-Minuten-Akt, bei dem sich alles überschlägt und ein potenzieller Täter nach dem anderen aus dem Hut gezaubert wird. Doch bis es zu diesem genregerechten Schluß kommt, dürfte eine Vielzahl von Fans längst abgeschaltet haben. Reineweg filmisch betrachtet ist das Ganze aber recht solide gemacht, nur eben erzählttechnisch hätte man viel mehr erwartet. Schade eigentlich. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Andreas Wilson, Julia Dufvenius, Björn Granath, Vanna Rosenberg u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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