Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

09.01.2020
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Review

von Frank Trebbin

Mitten in einem Wald, der bekannt dafür ist, dass dort indianische Dämonen ihr Unwesen treiben, will ein Gangster seine Ehefrau und ihren Liebhaber hinrichten lassen. Doch der Mörder, der dafür angeheuert wurde, entpuppt sich als ein von der Ehefrau umgarnter Archäologe, der den Gangster in eine Falle tappe lässt: Zwerg-Kanninbalen, die in einer unterirdischen Höhle hausen, sollen ihn fressen…

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie auch der untalentierteste Videofilmer versucht, so etwas wie den neuen „Tanz der Teufel“ zu kreieren. So auch hier! „Demon Forest“ aka „Night of the Flesh Eaters“ will einfach alles sein und erreicht doch herzlich wenig. Da gibt es Comedy (will heißen: etwas Slapstick und witzig gemeinte Dialoge), handfeste Horrorszenen mit erstaunlich viel Blut und eine Handlung, die so abstrus gestrickt ist, dass man da einfach alles unterbringen und präsentieren kann. So richtig zusammen passt diese Mischung natürlich nicht, denn auf dem Feld der Z-Grade-Unterhaltung herrscht Mangel an jenen kreativen Köpfen, die den Output an wirren Ideen zu händeln wissen. Schade eigentlich, denn stellenweise macht „Demon Forest“ auch irgendwie Spaß. Bildformat: 1,78:1. Mit James Lemire, Gia Franzia, David Rosenhaus, Jessica Green u.a.

Anmerkung: 2012 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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