Die T-Force ist eine sechsköpfige Einsatztruppe, die aus biomechanischen Robotern besteht. Diese Kampfmaschinen –halb Mensch, halb Maschine– werden immer dort eingesetzt, wo normale Polizeidienstkräfte versagen. Als ihr letzter Auftrag, Geiseln aus den Händen von Terroristen zu befreien, mit einem Blutbad endet, entscheidet die Bürgermeisterin von Los Angeles, die T-Force einzumotten. Doch diesen Befehl akzeptieren die Cyborgs nicht und revoltieren gegen ihre „Erfinder“.
Schon immer lockten das Produzentenpaar Merhi & Pepin Stoffe, die nach schnellem Erfolg ohne großen Aufwand aussahen. Hier ist es Roland Emmerichs „Universal Soldier“, der ganz unverschämt –und dazu noch ganz schön billig– kopiert wird. Doch die Einfallslosigkeit des eigenen Drehbuchs zeigt sich nicht nur im Groben, sondern auch im Detail: Ganze Passagen und Set-Pieces wurden dem Jean-Claude-van-Damme-Vehikel entnommen. Trotz vieler pyrotechnisch aufgemotzter Szenen gerät so „T-Force“ ziemlich schnell zu einem Langweiler. Hauptdarsteller Jack Scalia, der schon bessere Tage gesehen hat, fungierte übrigens auch als Associate Producer. Des weiteren mit Evan Lurie, Erin Gray, Deron McBee u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin