Bei einem Virtual-Reality-Wettkampf gewinnt der Schüler Kyle Baxter den ersten Preis: einen Roboter namens „Evolver“, mit dem er das simple Abschieß-Spiel in Realität durchführen kann. Die ersten Spielrunden zu Hause gestalten sich noch ganz lustig, denn „Evolver“ verschießt nur Papierkugeln. Doch irgendwann kommt es zur Katastrophe, denn die ursprünglich für das US-Verteidigungsministerium konzipierte Computersoftware setzt sich durch und läßt „Evolver“ scharf schießen…
Auch wenn die Werbung marktschreierisch damit umgeht: „Evolver“ ist nicht der Hightech-Thriller, der einem da versprochen wird. Die Virtual-Reality-Szenen sind –wie schon damals bei „Der Rasenmäher-Mann“– an einer Hand abzuzählen und können kaum dazu beitragen, die etwas lasche Teenager-in-Angst-Story zu kaschieren. Die Tricks um den „Evolver“-Roboter stammen zwar von Steve Johnson, doch sind sie nicht gerade umwerfend gut gelungen. Wer seinen Spaß mit amoklaufenden Robotern haben möchte, der sollte sich lieber Jim Wynorskis „Shopping“ anschauen, der auch noch viel goriger und trashiger ist. Mit Ethan Randall, Cindy Pickett, John De Lancie, Paul Dooley u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin