In einem idyllischen kalifornischen Tal leben die Ingrams. Ihre Nachbarn sind Bienenzüchter und berichten davon, daß dieses Jahr die gefürchteten afrikanischen Killerbienen erwartet werden. Vater Ingram glaubt anfangs nicht daran, daß sich diese Insekten so aggressiv verhalten sollen, doch als das erste Todesopfer gefunden wird und sogar eine Hochzeitsfeier durch die Bienen aufgelöst wird, trifft er erste Sicherheitsvorkehrungen. Da wird das Haus von einem riesigen Schwarm angegriffen…
Daß dieser TV-Film weitaus mehr an den Nerven zerrt und Spannung verströmt als Irwin Allens inhaltlich gleichgelagerter Kino-Reißer „Der tödliche Schwarm“, liegt einzig und alleine daran, daß die Angriffe der Killerbienen recht virtuos ins Bild gesetzt wurden. Unter Einbeziehung von realen Tieraufnahmen hat es Rockne S. O’Bannon verstanden, die bei den meisten Zuschauern vorhandene Abneigung gegen Insekten bloßzulegen und mit diesem Schauder zu spielen (deshalb: vier Splatter-Punkte). Die Handlung selbst bedient nur die üblichen Klischees und die Schilderung des Ingramschen Familienlebens ist bestenfalls grobschlächtiger Soap-Opera-Stoff. Dennoch ist „Deadly Invasion: Die Killer-Bienen greifen an“ besser als erwartet. Alternativtitel im TV (78 Minuten Laufzeit): „Angriff der Killerbienen“. Mit Robert Hays, Nancy Stafford, Ryan Phillippe, Gina Philips u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin