3D-Review
Lake Victoria, Arizona. Spring Break. Der ganze See ist überfüllt von notgeilen Teenagern, die zwischen Stoff und Suff mal eben kurz baden gehen. Mittendrin in dem Tohuwabohu ist Jake Forester, der Sohn der örtlichen Polizeichefin, der eigentlich auf seine jüngeren Geschwister aufpassen soll. Ein kleines Erdbeben hat einen Zugang zu einer unterirdischen Höhle geöffnet, in der sich eine Art Ur-Piranhas seit Millionen von Jahren durch stetigen Kannibalismus am Leben gehalten haben. Nun sind diese blutgierigen Fische in den Lake Victoria gelangt...
Wet-T-Shirt-Contest und Eingeweide, „American Pie“-Humor trifft auf butchered babes – was für ein Splatter-Spaß (und das auch noch – zumindest im Kino und auf spezieller BD – in 3D)! Die Vorgabe zu dieser Neuauflage des alten Corman-Stoffes war ganz klar: möglichst viel Fleisch (hier: tits and asses), möglichst viel Schlüpfriges und möglichst viel Blut. Das alles hat Alexandre Aja zu einem wunderbar vordergründigen Exploitation-Streifen in bester, weil schundiger Grindhouse-Manier zusammengeschustert und noch dazu mit den heftigsten eye-popping-3-D-Effekten seit „Andy Warhols Frankenstein“ versehen. Hier ist die Storyline Nebensache, hier geht es nur um Schauwerte – so oder so. Selten gab es einen ehrlicheren Grund, warum man als Junge Horrorfilme einfach zu mögen hat. Fazit: ein Klasse-Spass. Auf BD (16:9) letterboxed (2,35:1) und – wie gesagt – in 3D (einige Pop-Outs, gute Räumlichkeit, nur unter Wasser hapert es ein wenig). Mit Steven R. McQueen, Elisabeth Shue, Jessica Szohr u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin