Eddie und Richard Cleary sind zwei Brüder, die im Ödland Australiens eine Farm betreiben und sich in Schafzucht versuchen. Eines Tages geschehen unheimliche Dinge: das Wasser wird schlecht, die Schafe sterben und die Nachbarn verschwinden spurlos. Als man auch noch Spuren eines gelandeten Raumschiffes entdeckt, glaubt jeder, daß die Außerirdischen gekommen sind.
„Blue Fever“ ist eine mit Post-Punk-Motiven versetzte, leidlich spannende Science-Fiction-Horror-Mixtur, die von ihrer inszenatorischen Unterkühltheit an „Robot Maniac“ von David Blyth erinnert. Leider wird aber hier die stilvolle Form weit über den Inhalt, der sich beim näheren Betrachten als ziemlich mager und dazu noch wirr herausstellt, gelegt, so daß einem spätestens nach der Hälfte der Laufzeit diese Diskrepanz auffallen muß. Die teilweise aus Road-Movies à la „Mad Max“ bekannten Blickwinkel sorgen zumindest auf dieser Ebene für Spannung bzw. Interesse. Der Horrorteil von „Blue Fever“ ist merklich zurückhaltend und bedient sich eigentlich mehr der originellen Lichteffekte Spielbergschen Science-Fiction-Kinos als der Latex-Künste der F/X-Crew. Fazit: Nicht umwerfend, aber für einen verregneten Nachmittag gerade gut. Mit Steven Vidler, Celine Griffin, Vincent Gil, Ritchie Singer u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin