Eric Hartman, Regisseur eines auf billige Horrorfilme spezialisierten Produktionsteams, hat sich als Drehort für seinen neuesten Streifen ein altes Haus ausgesucht, das eine bewegte und gewalttätige Vergangenheit hat. Durch eine Teufelsbeschwörung, die als Filmszene gedacht ist und bei der die Hauptdarstellerin Gayle aus einem tibetanischen Buch der Toten vorliest, wird der böse Geist des Hauses aufgeweckt. Ein blutiger Tanz beginnt
Obwohl an manchen Stellen das Film-im-Film-Thema zur Überraschung der Zuschauer positiv ausgenutzt wird, ist dieser billige Schnellschuß doch eine herbe Enttäuschung, denn Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Paul Harrison ist es erst fünf Minuten vor Schluß gelungen, so etwas ähnliches wie Spannung und Gruselatmosphäre zu erzeugen. Allerdings wirkt der Schluß dabei sehr hingeschludert und mit der heißen Nadel gestrickt. Die ersten 80 Minuten von „Beschwörung“ werden in langatmigen Dialogen und uninspirierten Kamerafahrten durch das Haus verplempert. Mit John Ireland, John Carradine, Faith Domergue, Charles Macauley u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin