Jack und Phillip Ryan sind Drogenfahnder bei der Polizei. Als Jack bei einem gemeinsamen Einsatz allzu brutal gegen einen Geiselgangster vorgeht, muß er den Dienst quittieren. Er greift jedoch sofort wieder zur Waffe, als er erfährt, daß Phillip nach einer Aktion auf der Karibikinsel St. Keith vermißt wird. Jack reist auf die Insel und kommt dem verrückten Drogenbaron Joachim Kessel auf die Spur, der Phillip und ein paar andere in biomechanische Cyborgs verwandelt hat…
Mal ganz abgesehen davon, daß Sam Firstenberg das Cyborg-Motiv nur als exotisches Beiwerk zu seinem handelsüblichen Krimi- bzw. Actionplot benutzt, ist dieser Streifen nun wahrlich keine Freude. Die Szenen, in denen die Pyrotechniker das Sagen hatten, sind dermaßen stupide und einfallslos heruntergekurbelt worden, daß man meinen könnte, Sam Firstenberg hätte vorher noch nie einen Film gedreht. Da passen die Anschlüsse nicht, und man sieht vor Qualm bzw. Feuer kaum die eh schon nicht besonders toll agierenden Darsteller. Obwohl „Cyborg Cop“ kaum sein Geld eingespielt haben dürfte, läßt Firstenberg noch einen zweiten Teil folgen. Peinlich, peinlich. Die deutsche Fassung scheint geschnitten zu sein. Mit David Bradley, John Rhys-Davies, Alonna Shaw, Rufus Swart u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin