In der Zukunft. Knapp 20 Jahre nachdem der Gen-Forscher Johnny Dalton bei einem Terroristenüberfall auf sein Labor lebensbedrohlich verletzt wurde, läßt der Chef des "Azine"-Konzerns Dalton klonen: Johnny 2.0 wird erschaffen. Der wirkliche Johnny Dalton, der eine Software entwickelt hat, die das unweigerliche Mutieren von geklontem Material stoppt, lebt im Outback, einem gigantischen Slumgebiet, und wird nun von seinem Duplikat gejagt, denn Johnny 2.0 will nicht mutieren...
Auch wenn Neill Fearnley mit "Johnny 2.0 - Die Replikantenfabrik" nicht gerade das Rad neu erfunden hat, so ist doch sein Science-Fiction-Actioneer durchaus unterhaltsam und eines Blickes wert. Altbekannte Genremotive werden neben relativ neue, modische Ideen gestellt, und das Ganze funktioniert dann auch hübsch aus dem Bauch heraus; und zwar ohne den psychologischen Tiefgang eines – sagen wir mal – „Blade Runner". Auf jeden Fall gehört "Johnny 2.0 - Die Replikantenfabrik" damit zu jenen B-Movie-Streifen, die die Fahne des Genres hochhalten und sich nicht nur auf pyrotechnische Einlagen und martialisches Gehabe verlassen. Mit Jeff Fahey, Tahnee Welch, Michael Ironside, John Neville u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin