Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Gary, ein entflohener Mörder, hat in der Kunstlehrerin Laura und ihrem kleinen Sohn Josh eine neue Familie gefunden. Geschickt schmuggelt sich der sympathische Psychopath in das Leben der beiden ein und hält alles Böse von ihnen fern. Das geschieht mitunter auch durch weitere Morde, die Gary, wie im Falle einer Mitkonkurrentin Lauras um eine Professur, gerne begeht. Eines Tages wird Laura mißtrauisch. Da schlägt Garys Liebe in Haß um…

Die Geschichte um den entlaufenen Psycho-Knastbruder, der sich in eine fremde Familie einschleicht, erinnert stark an die „Stepfather“-Filmreihe, und so ist es durchaus nachvollziehbar, daß der Film hierzulande den Titel „Spur in den Tod 3“ erhalten hat. Doch leider ist die Handlung wenig glaubhaft, denn faustgroße Löcher prangen in der inneren Logik. Auch ist die Fernsehinszenierung trotz des relativ hohen Leichenberges zu alltäglich, um vor großem Publikum bestehen zu können. Die Pausen für Werbeeinschübe sind deutlich spürbar und zerstören jeglichen Rhythmus im Ansatz. Ursprünglich geplanter deutscher Verleihtitel: „Das Schweigen der Engel“, was wohl auf den Erfolg von „Das Schweigen der Lämmer“ abzielen sollte. Alternativtitel im TV: „Engel des Todes“. Mit Jane Seymour, Gregory Harrison, Ray Walston, Chris Mulkey u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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