Los Angeles. Blaue Lichtstrahlen schießen des nachts aus dem All mitten auf die Stadt und bringen außerirdische Invasoren auf die Erde. So endet Terrys Geburtstagsparty in einem luxuriösen Apartment eines Hochhauskomplexes ziemlich abrupt und wenig erfreulich. Zusammen mit seinen Partygästen Jarrod und Elaine verschanzt man sich hinter zugezogenen Vorhängen und wartet auf Rettung. Als diese nicht kommt, wird der Weg nach draußen eingeschlagen…
Die Invasion der Erde findet hier – abgesehen von einigen Blicken über die Skyline der Stadt hinweg – quasi (fast) im Wohnzimmer statt und bietet zusammen mit „World Invasion: Battle Los Angeles“ untrüglich das perfekte Doppelgrogramm, um über den Verlauf von Frontlinien bei einem möglichen Alien-Angriff informiert zu sein. Hier wie dort gibt es genug Explosionen und Stunts, um den Zuschauer bei Laune zu halten, und wenn man dann noch bedenkt, dass Colin und Greg Strause eigentlich aus der Trick-Effekte-Ecke kommen („Volcano“, „Terminator 3“), so darf man sich hier auf diese ganz besonders freuen: die F/X sind nämlich durchweg sehenswert, wenn nicht sogar bombastisch, und passen perfekt zu dem Action-Feuerwerk welches hier abgebrannt wird. Nur in den letzten Schlußminuten, in denen Jarrod und Elaine in ein Alien-Mutterschiff gelangen, sind den Strause Brothers doch deutlich die Pferde durchgegangen – und das nicht nur storyline-mäßig. Aber halt: hatte ich vergessen zu sagen, dass der überraschend billig hergestellte (nicht billig aussehende!) „Skyline“ eigentlich purer Sci-Fi-Trash ist? Bildformat: 2,35:1. Mit Eric Balfour, Scottie Thompson, David Zayas, Donald Faison u. a.
Anmerkung: 2012 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin