Bei einem Ausflug in die ehemalige Goldgräberstadt Paradise, den Kyle organisiert hat, um seine Bekannte Jess anzubaggern, gerät die Gruppe von Studenten plötzlich in eine lebensgefährliche Situation: ein aggressives Wolfsrudel schneidet ihnen den Rückweg ab, jeder Fluchtversuch wird im Keim erstickt. Gepeinigt von der Hitze, aber auch von Hunger und Durst sowie der Angst, von den Wölfen angefallen zu werden, sind Kyle und die anderen völlig auf sich allein gestellt...
„Wolf Town“ ist ein durchschnittlich belangloser Tier-Horror-Streifen, der trotz aufpolierter Optik selten das ihm innewohnende B-Movie-Niveau verlässt. Die orts- und personenbegrenzte Handlung ist zwar einfach gestrickt, aber durch die passabel von John Regel inszenierte Action wird man einigermaßen genregerecht unterhalten und so fühlt man sich in jene seligen Zeiten zurückversetzt, als einige 1970er-plus-Perlen Killer-Bienen, glibberige Regenwürmer und sabbernde Hunde ins Kinoparkett entließen. Nett anzusehen ist „Wolf Town“ damit schon, das einzig Spannende ist und bleibt jedoch die Frage, ob die Wölfe per CGI getricktst wurden oder ob die echt sind. Fazit: immerhin auf Augenhöhe mit dem x-ten, uninspirierten „Saw“-Aufguss. Bildformat: 2,35:1. Mit Alicia Ziegler, Levi Fiehler, Josh Kelly und Max Adler.
Anmerkung: 2011 für SPLATTING IMAGE geschrieben
© Selbstverlag Frank Trebbin