Jamie ist eine von vielen Seriendarstellerinnen, die in Hollywood Jahr für Jahr verbraten werden. Um ihre Haut besser zu Markte zu tragen, nimmt sie Kontakt zu Ross Talbott auf, von dem man sagt, daß er ein „Star“-Macher sei. Für einen hohen Geldbetrag bietet Talbott Jamie einen Wochenend-Crashkurs in Method Acting an, der bei ihm in seiner Villa stattfindet. Im Keller des Hauses entdeckt Jamie, daß Talbott alle jene seiner Schülerinnen umgebracht hat, die seiner Meinung nach „durchgefallen“ sind…
Der deutsche Verleihtitel möchte uns vorgaukeln, daß man es hier mit einem fesselnden Psychothriller zu tun hat. Doch irgendwie ist dies nicht so. Der Versuch, Spannung zu erzeugen, wo es von der Substanz her eigentlich unmöglich ist, schlägt ebenso fehl, wie das verkrampfte Anknüpfen an bekannte Vorbilder. Die eigentliche Storyline aus der Feder Michael Schroeders war dann auch sicherlich nur ein paar wenige Skriptseiten lang, so daß Regisseur Yuri Seltzer selbst noch etwas hinzudichten mußte. Diese zweite Hälfte der Geschichte umfaßt einen ziemlich unglaubwürdigen Komplott, in den die ahnungslose Jamie hineinschliddert, und an dessen Ende Jamies Wandlung zur Mörderin steht. Wie originell! Alternativtitel: „Playmaker– Masken der Begierde“. Mit Colin Firth, Jennifer Rubin, John Getz, Jeff Perry u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin