Dr. Jeannie Ferrami forscht nach Beweisen, dass kriminelles Verhalten genetisch gesteuert wird. Bei ihren Untersuchungen, die sie an eineiigen Zwillingen durchführt, stößt sie auf Steve Logan, der unter Verdacht steht, ein Vergewaltiger zu sein. Da Steve aber heftig seine Unschuld beteuert und sein wirklich krimineller Zwillingsbruder Dennis im Knast sitzt, kann nur ein "dritter Zwilling" der Täter sein, oder?
Von der Kritik als "vielschichtige Verfilmung eines Bestseller-Romans von Ken Follet, die in die Abgründe des Klonens führt", angepriesen, entpuppt sich dieser überlange TV-Film (hierzulande in zwei Teilen ausgestrahlt; jeweilige Untertitel: "Die Manipulation der Gene" und "Die Klone kommen") als ein mitunter ziemlich zähflüssiges Filmchen, das hinten wie vorne nicht so richtig hochkommen mag. Liegt es nun an dem überflüssig breitgetretenen Stoff oder einfach nur schlichtweg daran, dass das Thema nun wirklich nicht mehr brisant ist? Keine Ahnung, denn Thrill oder gar Grusel kommt bei "Der dritte Zwilling" erst gar nicht auf, denn dazu sind auch die Rollen zu schablonenhaft besetzt – bestes Beispiel ist da Larry "J. R." Hagman, der jetzt anstatt mit Öl mit verändertem Erbgut Millionen verdient. Des weiteren mit Kelly McGillis, Jason Gedrick, Ralph Waite u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin