Franks Bewertung

starstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

23.06.2013
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Review

von Frank Trebbin

Mittels einer Rahmenhandlung (Marius, ein Kleinkrimineller, packt aus und erzählt dem Ermittler Hellmann seine Erfahrungen um den Bandenchef Slodan) werden dem Zuschauer vier Kurzgeschichten präsentiert:
1) Hunt (Regie: Markus Hagen, Matthias Wissmann). Ein junges Pärchen stößt im Wald auf ein Opfer Slodans und wird von dessen Schergen zu einen Bauerhof gejagt, auf dem es wie in good ol‘ Texas zugeht.
2) Der Läufer (Regie: Matthias Wissmann). Ein Raubüberfall auf einen Juwelier endet damit, dass der Treffpunkt der drei Räuber in einem Fabrikgebäude liegt, in dessem Dachgeschoss Zombies hausen.
3) Black Horizon (Regie: Heiko Thies, Daniel Flügger). Ein außerirdischer Kopfgeldjäger geht seiner Hunting-Liste nach.
4) Nächster Halt Friedhof, Wichser! (Regie: Markus Hagen). Die Entführung einer jungen Frau geht aufgrund von Slodans Doppelspiel gehörig schief.

„Entropie“ ist ein kurzweiliger, wilder Genre-Mix, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Auch wenn man aufgrund seiner Herkunft aus dem semi-professionellen Bereich einige Abstriche machen muss, kann man diese Kurzgeschichtensammlung doch unumwunden als liebevoll und passend bezeichnen. Lediglich die letzte Episode funktioniert aufgrund der künstlich verschachtelten Erzählweise nur bedingt, Als Spielwiese abgefahrener Ideen arbeitet sich „Entropie“ am Zuschauer allerdings bestens ab und das, obwohl hier deutlich sichtbar nur geringe Geldmittel zur Verfügung standen. Und wer sich da jetzt noch fragt, wie Zombies und Alien-Kopfgeldjäger mit einem serbischen Gangsterboss zusammenpassen, der sollte schnellstens zum Film greifen und sich auf vergnügliche 73 Minuten gefasst machen. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Oliver Petszokat, Alexander Milo, Sylvania Pen, Ron Matz u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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