Seit Monaten herrschen die Untoten über die Erde – so auch im vereinigten Königreich. Einige Brit-Soldiers schlagen sich quer durchs Land zur Küste, um dort eine Überfahrt nach Rotterdam zu suchen, denn in den Niederlanden soll es ein Dorf geben, welches den Zombies erfolgreich Widerstand leistet (Asterix, ick hör’ dir trapsen)…
Abgesehen von der etwas unsinnigen deutschen Titelschmiede, die die „2“ im OT einfach mal so fallen lässt und damit dem Zuschauer die Chance raubt, den Film als Mittelteil einer geplanten „Zombie Diaries“-Trilogie zu identifizieren, sollte man sich bei dieser DV-gestützten Produktion über eines klar sein: man kann noch so oft nach George A. Romero schielen, aber dennoch bleiben seine Visionen von der Welt der (Un)Toten unerreicht. Nun muß man „World Of The Dead: The Zombie Diaries” aber nicht zwangsläufig in Grund und Boden treten, denn immerhin vermittelt der Film dem geneigten Zuschauer dank der (fast) konsequent durchgehaltenen POV-Inszenierung mal jenes Ego-Shooter-Feeling, welches man bei solchen Werken wie “Doom” doch schmerzlich vermisste. Daß das alles produktions- und effektetechnisch etwas unter Durchschnitt angesiedelt ist, macht die Sache dann allerdings nicht besser, denn so bleibt diese Fan-Arbeit von Michael Bartlett und Kevon Gates nur als stereotyper, fast schon langweiliger Zombiefilm-Nachzieher in Erinnerung. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Alix Wilton Regan, Philip Brodie, Josh Myers, Craig Stovin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin