Der zehnjährige Chris ist der einzige Überlebende eines furchtbaren Massakers, bei dem sein Vater, ein Archäologe, und der Rest der Familie an einer Ausgrabungsstätte in Jugoslawien ums Leben kamen. Sein Vater suchte damals nach dem Grab eines legendären, grausamen Prinzen. Jahre leidet Chris immer noch unter schrecklichen Alpträumen. Um diese zu bekämpfen, fährt er mit Freunden zu der alten Ausgrabungsstätte, um die Arbeit des Vaters zu vollenden.
Hier hat sich der bei uns unbekannte Regisseur Manny Coto eine etwas unlogische und altbackene Geschichte ausgesucht, um den Zuschauer das Fürchten zu lehren. Herausgekommen ist ein überharter, im Schlußteil auf Nervenstrapaze ausgerichteter Stalk’n-Slash-Ableger, der durch den geschickten Einsatz der Set-Pieces wenigstens streckenweise schön bizarr ist. Der Auftritt von Vincent Schiavelli in der Rolle eines armen Verrückten sorgt für den absoluten Höhepunkt in dem Streifen. Ironischerweise funktionieren seine Szenen bestens, wobei diejenigen mit dem Hauptdarsteller trotz allen Blutvergießens merklich unbeteiligt wirken. Zum Stichwort Blut: Die deutsche Fassung ist merklich blutig, trotzdem sind kurze Schnitte drin. Alternativtitel: „Schizomaniac“. Mit Lisa Aliff, James Purcell, Aron Eisenberg, Chris McDonald u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin