Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

18.02.2013
775 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Senator Cranshaw und einige andere Regierungsvertreter lassen sich ein streng geheimes Army-Experiment rund um ein Parallel-Universum von der Leiterin Dr. O’Hara vorführen. Dabei läuft einiges schief und die illustre Gruppe wird in eine Welt geschleudert, in der Dinosaurier-ähnliche Monster ihr Unwesen treiben. Doch glücklicherweise hat man mit dem toughen Colonel Sam Synn einen Mann an der Seite, der mit der Waffe umzugehen weiß…

Auch wenn sich vorstehender Kurzinhalt noch ganz interessant anhört, so muss man doch feststellen, dass „Planet der Monster“ ein auf den ersten Blick typischer B-Film ist, der ein altbekanntes Konzept neu auflegt und deshalb zu keiner Zeit die ausgetretenen Pfade des Monster-Movie-Subgenres verlässt. Im Gegenteil: schlecht getrickste CGI-Kreaturen, billige Body Props und die vielen erbärmlichen, Phrasen-gestelzten Dialoge, die in der DF auffallend lustlos eingesprochen sind, erinnern schmerzlich daran, dass es schon viele Filme gleichen Inhalts gab, die weit, weit besser waren. So agiert man hier aber lieber hart an der Grenze zum Trash und dümpelt letztendlich völlig charme- und spannungsfrei in den Niederungen billigster Unterhaltung. Als erfahrener Genrefan hat man so etwas schon zu oft gesehen, um darin noch Erfreuliches zu erkennen. Und weil „Planet der Monster“ für einen Science-Fiction-Sparten-TV-Kanal produziert wurde, ist das Ganze auch ohne optischen Glanz versehen und man freut sich auf jede Werbepause-Schwarzblende, die einem das vorhersehbare Ende näher bringt. Auf BD 16:9. Mit Joe Flanigan, Catherine Walker, Dagmar Döring, John Rhys-Davies u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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