Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Highschool-Absolventin Mandy Anderson wurde vor 15 Jahren Zeugin, wie ihre Mutter tot aufgefunden wurde – Opfer des einäugigen Rays, der mit seiner Hakenhand Frauen aufschlitzt. Nun sitzt Ray in der Irrenanstalt des Dr. Grefe, Mandys Onkel, und wartet auf seine Stunde: Mit den Worten „Prison Food Sucks“ bricht er am Valentinstag aus und macht sich auf den Weg zur Lovers Lane, einer einsamen Strasse, an der knutschende Teenager parken...

Mittels eines verzwickten Drehbuches (alle sind irgendwie verwandt, verschwägert oder durch Liebschaften verbunden) wird dem Zuschauer ein Mehr an Handlung suggeriert, das dieser an alte Slasher-Pics erinnernde B-Film natürlich nicht wirklich hat. Geradlinig ist da nur die blutige Spur des Mörders, die pünktlich nach der geschwätzigen Einführung ab der 30. Minute einsetzt und die jene Szenerie zum Leben erweckt, die u. a. schon von „Düstere Legenden“ heraufbeschworden wurde (Hakenhand kratzt am Auto etc.). Als recht traurig sind der biedere Inszenierungsstil und die schauspielerischen Leistungen zu bezeichnen. In Erinnerung wird „Lovers Lane – Strasse des Grauens“ bleiben, weil er der einzige mir bekannte Horrorfilm ist, in dem eine DDR-Fahne das Zimmer eines US-Teenagers ziert!? Auf DVD 16:9. Mit Erin J. Dean, Riley Smith, Matt Reidy, Richard Sanders u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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