Während eines Segeltörns mit ihrem Ehemann Joe und einem befreundeten Pärchen verschwindet Christina Seldon auf merkwürdige Weise von der Yacht. Ertrunken? Die Polizei glaubt an Mord und ermittelt gegen Joe. Dieser glaubt fest daran, daß Christina noch lebt. Sein Verdacht erhärtet sich, als er des Nachts geheimnisvolle Anrufe erhält und die Kleider, die seine Frau bei ihrem Verschwinden trug, im Haus wiederfindet…
Karen Arthur, die sonst mit der Auswahl ihrer Stoffe eine recht glückliche Hand hatte, greift mit „Im Bann der Tiefe“ leider ins Leere und bringt nur einen mäßig spannenden Psychothriller zutage, der oberflächlich die Handlungsstränge von „Eiskalte Leidenschaft“ mit den Horror-auf-Seemotiven à la „Todesstille– Eine Reise ins Grauen“ verknüpft. Das Ganze ist dann in gelackten TV-Bildern festgehalten, die zu keiner Zeit mehr als nur ein seichtes Interesse entfachen können. Auch das versierte Spiel der sehenswerten Besetzung kann an dem nur durchschnittlichen Endergebnis nichts ändern. Mit John Stamos, Robert Carradine, Kim Delaney, Claire Yarlett u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin