Die Polizei von Hongkong ist hinter einem Drogenring her. Anläßlich eines „getürkten“ Treffs wird die Frau, die als Kurier des Dealers dient, erschossen. Bei der Autopsie stellt man fest, daß die Frau bereits seit Tagen tot war. Aus der Provinz wird „Onkel“ Fung, ein in magischen Dingen bewandeter Cop, herbeigerufen, der zusammen mit Offizier Lam diesen vertrackten Fall lösen soll, denn anscheinend setzen die Gangster Zombies und Vampire als Schergen ein.
„Magic Cop“ ist einer der seltenen asiatischen Filme, bei denen die Mischung aus Humor (dem der Chinesen!) und einer spannenden Handlung gut funktioniert. Diesmal ist es auch für westliche Zuschauer viel einfacher, den vielen Witzen etwas abzugewinnen. Was allerdings immer noch befremdlich wirkt, sind die vielen Rituale, mit denen die Magie –durchaus selbstverständlich dargestellt– im Alltag Einzug hält. Die zweite Hälfte von „Magic Cop“ ist eine nicht enden wollende Anhäufung skurriler Einfälle und unglaublicher Bilder. Da wird gezaubert und mit Magie gekämpft, was das Zeug herhält. Und filmisch ist das alles sehr kompetent hergestellt worden, denn nicht nur der Regisseur versteht sein Handwerk, sondern es ist auch eine wahre Freude, die vollendete Arbeit der F/X-Crew zu bestaunen. Überraschenderweise hat man „Magic Cop“ hierzulande als TV-Ausgrabung zu sehen bekommen. Im TV cropped, das OF-Video ist letterboxed (1,73:1). Mit Lam Ching Ying, Lam Chun Yin, Miu Kiu Wai, Nishiwaki Michiko u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin