Dies ist die wahre Geschichte der beiden Halbbrüder Wayne und Carl, die im Jahre 1973 aus dem Gefängnis ausbrachen und dreizehn Tage lang eine blutige Spur durch mehrere US-Bundesstaaten legten. Mit auf diesem Mordtrip war ihr fünfzehnjähriger Bruder Billy, der es trotz seines Einflusses nicht verhindern konnte, daß es auf einer Farm in Georgia zu einem blutigen Massaker kam.
Es gibt True-Crime-Filme, die zu fesseln vermögen, und es gibt True-Crime-Filme, die so langweilig sind wie das Studium der dazugehörigen, längst eingestaubten Gerichtsakten. „Murder One“ gehört leider zu dieser zweiten Kategorie. Schon alleine die Bildsprache ist dermaßen altbacken, daß man meine könnte, ein „kleines Fernsehspiel“ vor sich zu haben. Betrachtet man dann noch den Umstand, daß Graeme Campbell wahrlich kein begnadeter Regisseur ist, dann weiß man, warum „Murder One“ erst in der Videosaison 1996 hierzulande erschienen ist. Mit Henry Thomas, James Wilder, Stephen Shellen, Errol Slue u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin