Franks Bewertung

starstarstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vor Jahren ist der junge Kenny Hampson von seinen Mitstudenten auf böse Weise veralbert worden. Der Scherz war so grausam, daß Kenny ein paar Jahre in psychiatrische Behandlung mußte. Heute feiert genau jene Klasse von Medizinstudenten eine feuchtfröhliche Abschlußparty in einem eigens dafür gemieteten Nachtexpreß. Nach und nach verschwinden ein paar der jungen Leute, bis Alana und ihr Freund „Doc“ dahinterkommen, daß sich Kenny unter die maskierten Gäste geschmuggelt hat.

Obwohl sich Roger Spottiswoode in seinem Regiedebut eng an die Mechanik bekannter Slasher-Vorbilder hält, ist „Terror Train“ eine gewisse Eigenständigkeit nicht abzusprechen. Erstaunlich solide abgedreht, kommt der Film auch mit einigen augenzwinkernden Seitenhieben auf seine Mitbewerber um den besten „Halloween“-Nachzieher daher. Die Besetzung mit Jamie Lee Curtis als Heroine ist dabei nicht nur rein zufällig. Interessant gestaltet sich auch das Vexierspiel mit dem für die Party angeheuerten Magier, dem heute zu Weltruhm erlangten David Copperfield, und der Kostümierung der Partygäste. Der Mörder schlüpft nämlich immer wieder in neue Masken und kann daher erst in der allerletzten Minuten entlarvt werden. Im Kino lief Roger Spottiswoodes Streifen unter dem Titel „Monster im Nachtexpreß“. Mit Jamie Lee Curtis, Hart Bochner, Derek MacKinnon, Ben Johnson u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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