Delbert ist ein notorischer Vergewaltiger. Dafür hat er schon einmal im Knast gesessen. Seine jetzige Arbeit als Fahrer einer Reinigung bringt ihn u.a. in Kontakt mit vier Stewardessen, die in einem Apartmenthaus leben. Als ihm seine Probleme über den Kopf wachsen, erwürgt er seine ständig nörgelnde Freundin. Danach macht er sich auf den Weg zu den Stewardessen
Außer dem spekulativen deutschen Titel und einigen wenigen Momenten gibt es in diesem TV-Made-Psychothriller nichts, wofür es sich lohnt, daran erinnert zu werden. Paul Krasnys Regiestil ist schlicht und ergreifend fade, und die Besetzung besteht einfach nur aus Allerweltsgesichtern (außer Ken Foree in einer Mini-Nebenrolle). Einige Ansätze zur Problematisierung sind zwar durchaus vorhanden (Delberts Umfeld, seine Vorverurteilung durch die Gesellschaft), doch reicht dies nicht aus, um den oberflächlichen Terrorstoff psychologisch zu vertiefen. Auch fehlt es dem Film –bedingt durch seine Herkunft– an Schlüpfrigkeit und Schockpotential. Mit Don Meredith, Sarah Purcell, Jennifer Salt, Kim Lankford u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin