Im Jahre 2169 wird ein riesiger Weltraumkreuzer auf dem Weg von der Venus zur Erde durch eine Explosion zerstört. Acht Menschen gelingt es, sich in eine Rettungskapsel (= Lifepod) zu flüchten. Unter ihnen befindet sich nicht nur Senator Banks, dessen Firma das Raumschiff gehörte, sondern auch ein mutmaßlicher Mörder, denn die Explosion ist auf ein Attentat zurückzuführen. Zwischen den Überlebenden kommt es zu enormen Spannungen. Da geschieht ein Mord…
Der deutsche Titelzusatz ist mal wieder echt irreführend– erwartet man doch einen billigen „Alien“-Abklatsch. Doch erfreulicherweise ist das Gegenteil der Fall. Regisseur Ron Silver, der auch eine Rolle in seinem Erstling übernommen hat, bedient sich der Grundhandlung von Alfred Hitchcocks „Das Rettungsboot“ und verändert sie zu einer Art Whodunit-im-All. Co-Drehbuchautor Pen Desham („Der Kuß“) hat ihm dabei ein paar gute Einfälle ins Skript geschrieben: Klaustrophobie, gegenseitiges Mißtrauen und jede Menge Ärger mit der feindlichen Umwelt. Obwohl fürs Fernsehen produziert, überrascht „Lifepod– Universum des Grauens“ durch eine Handvoll versierter Modelltricks und einen gleichbleibenden Spannungsbogen. Alternativtitel: „Die Terrorkapsel“. Des weiteren mit Robert Loggia, Jessica Tuck, Adam Storke, CCH Pounder u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin