Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die texanische Kleinstadt Gallup wird immer wieder von großen, blutrünstigen Fledermäusen angegriffen, deren zwei Ursprungsexemplare aus einem gentechnischen Labor stammen. Expertin Dr. Sheila Casper wird schnell herbeigerufen, und zusammen mit Sheriff Emmett Kimsey, einem smarten Halbblut, findet die junge Fledermaus-Wissenschaftlerin heraus, dass gerade die gentechnische Veränderung der Tiere diese so extrem angriffslustig gemacht hat und nunmehr eine Verbreitung dieser neuen Gattung über die gesamte USA bevorsteht. In einer alten Mine ist das Versteck der Biester und genau dort versucht man, ihnen den Garaus zu machen...

Was waren das noch für Zeiten, als einzelne Tiere/Monster die Filmzuschauer und Protagonisten gleichsam erschrecken konnten. Heute müssen es gleich Dutzende - wenn nicht wie hier bei "Bats - Fliegende Teufel" Tausende - sein, um einen Achterbahn-Thrill zu garantieren. Was Louis Morneau schließlich aus seinem Tier-Horror-Stoff gemacht hat, ist durch und durch befriedigendes Popcorn-Kino ohne wenn und aber. Hochwertige CGI-Effekte wechseln sich mit den (fast) perfekten Animatronics-Figuren der KNB Group ab, und die Schauspieler geben sich redliche Mühe, die ach so typischen Cliffhanger-Situationen glaubhaft bis zum ironischen Ende zu durchstehen. Neues allerdings bietet “Bats – Fliegende Teufel” nur dem Zuschauer, der die letzten 30 Jahre verschlafen hat. Auf DVD letterboxed (2,35:1). Die DF enstspricht dem R-Rated Director's Cut, der gegenüber der PG-Fassung um einige blutige Einzelheiten reicher ist. Mit Lou Diamond Phillips, Dina Meyer, Leon, Gunton u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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