Dr. Mantell experimentiert mit einem Stoff, den er aus dem Blut von zu Tode erschreckten Frauen gewinnt. Dieser Stoff ist Nahrungsgrundlage für ein schauerliches Ungeheuer, das sich aus einem lebenden Vulkanstein gebildet hat. Im Verlauf der Handlung büxst das Monster aus und fällt über die Frauen her, mit denen Dr. Martell noch experimentieren wollte.
Der Film ist eine ziemlich wüste Anhäufung von Gewalt- und Stripteaseszenen, die nur dazu dienen, dem Publikum diesen Schund schmackhafter zu machen. Für heutige Verhältnisse ist „Folter“ echt lachhaft und bester Trash-Stoff. Die Effekte um das o.g. Monster sind so mies, daß man es nicht wagte, es länger als nur ein paar Sekunden zu zeigen. Den Originaltitel verdankt dieser Streifen dem Zimmer, in dem die besagten Frauen zu Tode erschreckt werden. „Folter“ gehört übrigens zu dem berühmten Vier-Filme-Deal mit Boris Karloff (Zum Hintergrund und zur Beteiligung Jack Hills siehe: „Todeskult“) und scheint in der deutsche Fassung erheblich gekürzt zu sein, denn nach anderen Quellen soll die OF im Kino 95 Minuten gelaufen sein. Gegenüber der 72-minütigen UK-Version sind einige Umschnitte etc. zu beobachten. Alternativtitel: „The Torture Zone“. Mit Boris Karloff, Julissa, Carlos East, Isela Vega u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin