Im Jahr 2027 versuchte Alex Rain, die Welt vor den Cyborgs zu retten (siehe: „Nemesis“). Irgendwann später entwickelte ein Wissenschaftler ein Super-DNA-Gen, mit dessen Hilfe die Menschheit wieder obsiegen könnte. Das erste Kind mit dieser DNA, ein Mädchen namens Alex, wird nach dem Tod der Mutter von einem afrikanischen Stamm großgezogen. Da taucht „Nebula“, ein biomechanischer Kampfgigant auf, der Jagd auf Alex macht…
War der erste Teil eigentlich nur wegen der John Woo’schen Shoot-Outs erwähnenswert, so offenbart sich beim zweiten, wesentlich lahmeren Teil die ganze Misere: „Nemesis 2– Die Vergeltung“ ist ein echter Science-Fiction-Dreck. Die Zukunft wird wieder einmal als brutales Schlag-mich-tot-Spiel, welches sich in einer öden Wüstenei entwickelt, gezeichnet, und zu keiner Zeit wirkt dieses Ambiente glaubhaft. Die Schauspieler nuscheln ihre Texte daher, die in der schlampig bearbeiteten deutschen Fassung teilweise noch nicht einmal synchronisiert wurden. Nur mit Hilfe der eingeblendeten englischen Untertitel kann man sich durch das Gemauschel afrikanischer Dialekte hindurchretten. Die Figur des „Nebula“ erinnert an den „Predator“, reicht aber tricktechnisch bei weitem nicht an das Vorbild heran. Mit Sue Price, Tina Coté, Jahi J. J. Zuri, Traci Davis u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin